Dienstag, 24. Mai 2016

#Henna #Mehendi


Ursprünglich indischer Brautschmuck sind sie heute weit verbreitet … HennaTattoos, auch Mehendi-Malerei oder Mehndis genannt. Ich habe mich vor sehr langer Zeit, auf den ersten Blick in diese Paisley-Ornamente, Borten, Schnörkel, Schlingen Ranken, Blüten, Mandalas verliebt … in die traditionellen Motive, virtuos und anspruchsvoll gestaltet und ebenso ausgeführt wohlgemerkt, nicht dieses "irgendwie-Tribal "
Es ist, ähnlich einer Tätowierung, die Magie des lebendigen Körperschmucks, die Betonung der eigenen Körperlichkeit …dieses 'sich-Selbst-Schmücken ', das Menschen seit Urzeiten anzieht.…
Es ist "Das Haus schmücken in dem die Seele wohnt".
Aber, statt der konkreten Härte, der Endgültigkeit eines gestochenen Tattoos sind Mehndis von zarter Vergänglichkeit, auch wenn sie für einige Zeit eins mit der eigenen Haut werden.…man kann sie /sich immer wieder neu erfinden.
Subtile Sinnlichkeit schon beim Ritual des Anlegens, der Geruch von von Henna-Pflanzenfarbe gemischt mit ätherischen Ölen, die weichen, wie wilde Pflanzen immer weiter wachsenden und blühenden Motiv-Elemente…


Und so sah das aus als ich endlich einen wirklich begabten Mehendi-Künstler gefunden hatte, –
( ich habe auch weniger Schönes gesehen – also immer wieder in indischen "Luxus-Kaufhäusern" nach einer Empfehlung gefragt),  
Spontan für das traditionelle Motiv entschieden und sofort konnte es losgehen.  
Einige Stunden später dann das Ergebnis …


Die `Cones´mit der Farbe habe ich gleich mitgenommen, hatte ich ich ja nun gesehen wie ein traditionelles HennaTattoo entsteht. Dazu braucht man noch Zucker in Zitronensaft aufgelöst und sehr , sehr viel Zeit und Geduld. Daran scheitert mein Vorhaben dann auch meist, mal abgesehen davon, dass das Auftragen bei sich selbst die Sache doch recht erschwert. Vielleicht mal wieder ein kleines Motiv, so für einen Sonntagnachmittag.



Montag, 16. Mai 2016

EthnoCouture - Osterei


Als die Regional-Ausgabe der "Rheinpfalz" um ein Osterei mit persönlichem Bezug anfragte, musste ich nicht überlegen ::  Paisley, oder genauer gesagt Mehendi-Ornamente, wie sie die Hände der indischen Bräute schmücken. EthnoCouture für´s Osterei ! 


Stilecht mit Bindi-Schmuck, halt auf dem Bauch des Eis statt auf der Stirn. Ein Saum-Glöckchen zusammen mit den Federn, die auf ´m Hühnerhof so am Boden liegen, als Fascinator - für den couturigen Feinschliff !

Gut, dass ich von ein paar Hühnerdamen weiß, die den ganzen lieben langen Tag ungezwungen und glücklich auf dem Feld herum spazieren und ab und an Eier in diesem wunderschönen Terrakotta legen. Aber auch in Entenei-Creme, wie es mir zur Gestaltung überlassen wurde, sehr schön. Es gab also schon die ersten Nachbestellungen, da muss ich nächstes Jahr früher anfangen.

Aber das Beste ist, ich hab mich daran erinnert wie gern ich selbst Mehendis trage … ich sollte mir unbedingt mal die Zeit nehmen.

Freitag, 6. Mai 2016

Bazaar Styles :: Marrakesh Linen | Ochsenblutrot

Modell&Photo © JeanneSousan, Bekleidungs-Manufaktur.de

Marrakesh Linen |  Ochsenblutrot ::

Eine besondere Farbe, die ich sehr schätze…so, dass sie immer irgendwo in einer Kollektion zu finden ist. Ein warmer Schein für Dunkelhaarige mit leicht getöntem Hautton, aber auch ein Rot, das "Schneewittchen" noch zarter erscheinen lässt. Eine meiner beiden Signatur-Farben, - die andere ist "Dante Gabriel Rosetti-Grün", wie ich es gerne zu beschreiben versuche.
Ich hätte meiner Intuition folgen und mehr Leinen in diesem Farbton einfärben lassen sollen…
…fast Alles verkauft, bis auf Mäntel in Größe 36 und wenige Palazzo-Hosen. Dankeschön !

Modell&Photo © JeanneSousan, Bekleidungs-Manufaktur.de