Freitag, 28. April 2017

…und andere Katastrophen…

Redingotes mit feinem (Kunst-)Pelzbesatz sollten das werden…ganz exklusiv limitiert auf gerade mal vier Stück.

Als ich die Pelz-Jacken mit Karo-Redingotes, in ebenso limitierter Auflage, zurück bekam, fielen mir einige Details ins Auge, die nicht meinem Anspruch an Verarbeitung entsprechen.… Vielleicht muss man sich an kleine Abstriche gewöhnen wenn man nicht jedes Stück selbst anfertigen wollte, was nun mal beim besten Willen kein Brot bringt… dachte ich mit ungutem Gefühl, noch nicht mal ansatzweise erahnend, was da auf mich zukommen sollte ::
Mit jeglichem Versuch von Korrektur zeigte sich mehr von Ausmaß an " irgendwie-zusammen-geschustert ".  Wut ,Verzweiflung eins größer als das andere. Letztendlich hatte ich in wochenlangen Gefrickel Alles aufgetrennt. Um jeden noch so kleinen Stich wieder zu lösen braucht man dreimal solange wie für´s Zusammennähen. Die Fragmente, die dann da lagen waren ein schier unlösbares Puzzle aus Zerschnittenem, Vertauschtem, Verbügeltem  und angesengtem Kunstpelz.
…den Tränen nahe… Energie, Geld und unvorstellbar viel Zeit verloren…defizitär auf ganzer Linie… 

Irgendwie sind sie fertig geworden, fein-säuberlich, mit von-Hand-anstaffierten Belägen. 
Das Ergebnis gibt es im nächsten Eintrag. 

Hier schon mal die 'making-of '- Photos vom überhaupt-zweiten PhotoShooting . Das überhaupt-erste ist schon soooo lange her, dass ich Albträume zum Thema hatte.  
Im Vordergrund der obligate Tee, den ich grundsätzlich vergesse und die Bachblüten-SOS-Rescue-Tropfen sind auch nicht für mein Modell Anna.


Man beachte das Profi-Equipment : Studioblitz der neuesten Generation mit Dauerlicht, auch Baustrahler genannt …immerhin hab ich von Alufolie auf Reflektor aufgerüstet ;-) Gut, dass die zurecht stolze Modell-Mama das Alles dokumentiert hat, - wäre sonst kaum zu glauben.
Visagist ist eine meiner Betätigungen, die als one-woman-show neben Designer so anfällt. Da wären noch Schnitt-Directrice, Atelier-Näherin, Photograph, Beleuchter, Stylist, Photo-Retuscheuse, Marketing, IT-Beauftragte, Social Media-Beflissene, Blogger, …und der Brötchen-Job.


Mittwoch, 12. April 2017

EthnoCouture auf der Urban Art Biennale

Auf die Urban Art Biennale  freue ich mich jedesmal lange im Voraus und besuche sie seit ihrer Gründung.  Inspirierend und nah am Zeitgeist , wie keine andere Ausstellung mit den 'Weltkulturerbe Völklinger Hütte' als beeindruckende Kulisse. Neben meinen favorites wie  'Herakut' gab es etwas ganz Besonderes von der französischen Künstlerin YZ (' eyes' ) :: Empresses | Stammes-Prinzessinnen.…EthnoCouture !




















…und noch mehr Faszinierendes : ' MONKEYBIRD ' . Filigrane Fabelwesen aus einer anderen Welt, in einer Technik , die wirkt als wären es lange verschollene Lithographien oder Radierungen…
















































Drachentier von NYCHOS , man kann das Innenleben sehen , die Bewegung, mehrere Meter lang, Dynamik…


Und so kam ich erst nach Stunden wieder ans Tageslicht, fröstelnd von der Kälte im Bauch der Hütte.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Die 'Zwischenzeit' geht zu Ende…

Zum Abschied hatte sich das 'Jahr des Affen' noch einmal von seiner energiegeladenen Seite gezeigt, unberechenbar war es, wenn auch nicht ohne tiefere Erkenntnisse. An meinem persönlichen magischen Ort hatte ich wieder Aussicht auf atemberaubende Himmelsspiele, …wollen mir diese himmlischen Firmament-Inszenierungen etwas sagen? …bleib hier, das ist dein Platz, schau doch ,wie schön - ich weiß es nicht.
Ich werde nicht müde diese übersinnliche Schönheit zu photographieren, die mich dazu gebracht hat mich hier nieder zu lassen.

Mein Thema ist allerdings nach wie vor …mehr Sinnlichkeit den Dingen" und nicht Über-Sinnliches, aber Spiritualität empfinde ich als große Bereicherung im Hinblick auf umfassenderes, bewußteres Empfinden. Sind es doch die sinnlichen Erlebnisse , die uns geradezu übersinnliches Erleben und Glückseligkeit schenken können... Ein Parfum, das die Sinne betört, ein Stoff, der einem Wohlgefühl schenkt, ein wunderbares Essen, das unbeschreiblich ist, ein Schmuckstück, das überirdisch zu sein scheint, eine Gestaltung , gleich welcher Art, die einem eine völlig neue Sicht öffnet, eine Musik, die einem Alles vergessen lässt- es braucht nur etwas Achtsamkeit.
Ein gewisses Suchtpotential ist gegeben wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat, aber dafür völlig ohne (negative) Nebenwirkungen.

Es ist die letzte Rauhnacht;- ein Lorbeerblatt wird übrig bleiben, darauf steht der Wunsch, um dessen Erfüllung ich mich selbst kümmern muss ( die anderen übernimmt das Universum für mich, hoffe ich ). Mein Dhoop Dani kommt nochmal zum Räucher-Einsatz. Es geht bei diesem Ritual und den Rauhnächten darum innezuhalten , sich umzuschauen ob man auf dem richtigen Weg ist und was man korrigieren sollte, also um Bewusstwerdung, nicht Zauberei. Trotzdem bin ich gespannt …auf den Wunsch, den ich mir vielleicht selbst erfüllen kann… und auf das Jahr des Feuer-Hahns.